Exposé zur Villa Eckert

Die Villa Eckert befindet sich an der Südwestseite der direkt am Jungfernsee verlaufenden Schwanenallee mit ihren repräsentativen Landhäusern auf großzügigen Grundstücken. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Zugang zum "Neuer Garten" mit dem "Heiliger See". Einst der Krone gehörend und als königliche Privatstraße genutzt, gehört die Schwanenallee heute zum Unesco-Weltkulturerbe, die den "Neuer Garten" mit der Glienicker Brücke verbindet.

Die außergewöhnliche Villa wurde 1874 von dem Maurermeister Albert Lüdicke für den Hoflieferanten Paul Eckert als kleines Sommer- oder Gartenhaus konzipiert und erfuhr in den darauffolgenden Jahren einige Veränderungen. Ursprünglich handelte es sich um ein dreiachsiges Gebäude mit flachem Satteldach und Giebeldreieck, dem eine Terrasse mit einer zentralen Freitreppe zum Park hin ausgerichtet vorgelagert war. Da das Erdgeschoss nur über einen Haupt– und Nebenraum verfügte, erfolgte 1880/81 ein einachsiger Anbau auf der rechten Seite und 1935 ein Erweiterungsanbau auf der Südseite der Villa.

Zahlreiche Schmuckelemente wie kapitellbekrönte Lisenen und Pilaster, Firstakroter und Eckakroterien verliehen der Villa zunächst ein spätklassizistisches Dekor. Mit dem Anbau 1880 wurde die Villa durch Stilelemente der Renaissance ergänzt, indem unter anderem Lisenen und Pilaster profilierte Rundbögen erhielten, in die Puttenreliefs eingefügt wurden. 1878/79 entstand auf der Grundstücksgrenze zur Schwanenallee mit einem prächtigem Blick über den See ein pfeilergeschmücktes sogenanntes Kavaliershaus mit einer Fassade aus gelbem Backstein und einer vorgelagerten Loggia.

In den Jahren vor und nach der Wende nahezu dem Verfall preisgegeben, präsentiert sich das Ensemble heute in einer Perfektion, die atemberaubend ist. Um eine ausreichende Wohnfläche zu schaffen, ließ der Voreigentümer den maroden Erweiterungsbau entfernen und den Neubau an den denkmalsgeschützten, zur Schwanenallee ausgerichteten Bestandsbau spiegelbildlich ansetzen. Entstanden ist ein architektonisches Highlight.

Schon die Eingangstür der Villa mit einem Oberlicht aus blauen Glasfeldern mit gelben Sternen, die nach einem Motiv aus dem Schloss Charlottenhof handgearbeitet wurden, lässt die Liebe des Eigentümers zum Detail erkennen. Über eine Marmortreppe gelangt der Besucher in eine circa 5.50 Meter hohe Wohnhalle, die durch klassizistische Säulen und Wandpilaster vom Eingangsbereich optisch getrennt ist. Zweiflügelige Holzkassettentüren mit Messingbändern, patiniertes Tafelparkett, Gesimsbänder und ein antiker Marmorkamin lassen den Betrachter innehalten.

An die Wohnhalle schließt sich zur Linken eine Küche und zur Rechten eine Bibliothek an, die mit Dreischichtdielen aus antik gehobelter Eiche versehen sind. Diese Schlossdielen finden sich auch im Ankleidezimmer und im Vestibül. Zur Gartenseite hin ausgerichtet liegt das großzügige Schlafzimmer mit seiner charmanten Terrasse und Freitreppe in den Garten, von wo aus Sie eine herrliche Aussicht auf den Jungfernsee genießen können. Restauriertes historisches Tafelparkett, eine Raumhöhe von 3,50 Meter sowie ein elegantes Ankleidezimmer lassen keine Wünsche offen.

Das exklusive Designerbad zur Rechten besticht vor allem durch seine Sanitärkeramik von Devon&Devon, Armaturen von Dornbracht-Madison und im Diagonalverband verlegte helle und dunkle Marmorfliesen. Von der Wohnhalle gelangen Sie über eine massive Eichentreppe ins tagesbelichtete, überaus komfortable, mit edlem Eichenparkett in allen Räumen ausgestattete Hochsouterrain. Hier finden sich Hauswirtschaftsräume, Bügelzimmer, Fitness-Raum, Platz für ein Büro, Gästezimmer oder auch die Möglichkeit, ein Kinderzimmer unterzubringen.

Der jetzige Eigentümer veredelte die Villa durch den Einbau eines exklusiven Wellnessbereiches mit Sauna und Whirlpool. Die hochwertige Technik erfüllt höchste Ansprüche. Elektrisch steuerbare Fliegengitter an allen Fenstern und Türen und eine umfassend absichernde Alarmanlage von Esser Nova sind nur einige der Ausstattungsmerkmale.

Die unter Denkmalschutz stehende Gartenanlage wurde umfassend nach historischen Plänen rekonstruiert, die sogenannte kleine Neugierde an der Schwanenallee wieder aufgebaut und vor allem das Kavaliershaus liebevoll und hochwertig restauriert, welches sich hervorragend als Gästehaus eignet.
23.02.2012 | © 2007-2012 locals®